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Festival du Film 2007 |
Pâques, amis, filleule, nièce, neveu |
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Das erste mal in China |
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dernière mise à jour
19.07.2009
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vom 25 Oktober bis zum 14 November 2007 |
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Peking |
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Die Reise war ziemlich anstrengend. Bin früh um 7 von Nizza losgeflogen und, via London, erst am nächsten Morgen um 5 Uhr in Peking gelandet. Mit einem Zeitunterschied von 7 Stunden und dem wenigen Schlaf im Flugzeug ist man am ersten Tag natürlich völlig daneben...
Wie auch immer, mein Freund Gael hat mich vom Flughafen abgeholt, hat mir sein Appartment im Stadtviertel Guomao geborgt und sich dazu noch Zeit genommen mir so viel wie möglich von der chinesischen Hauptstadt zu zeigen. |
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Am ersten Tag sind wir also kreuz und quer durch den älteren Teil der Stadt gewandert, die sogenannten Hutong-Viertel. Diese haben überhaupt nichts mit Slums zu tun, ganz im Gegenteil, es handelt sich hier um die ruhigsten Viertel der Stadt. |
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Um die Fotos zu vergrössern, einfach draufklicken. |
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Oft sieht man alte Leute auf Fusswegen oder an Strassenecken Karten spielen. Besonders in den Stadtteilen wo dies möglich ist, wie z.B. die Hutong. |
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Wie alle chinesischen Grossstädte ist Peking eine riesengrosse Baustelle und die Wolkenkratzer schiessen aus dem Boden wie Pilze nach viel Regen. Sehr oft handelt es sich um ultramoderne und beeindruckende Konstruktionen, hier z.B. der zukünftige Sitz des chinesischen Fernsehens... |
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...mit all den Baustellen und Wolkenkratzern sieht man immer mehr Beton. Dadurch verschwinden immer mehr von den alten gemütlichen Vierteln. Dieser zukünftige Wolkenkratzer ist nur zwei Schritte von Gael's Wohnung entfernt. |
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Der berühmte Platz des Himmlischen Friedens (Tian'anmen Square). Viel chinesische Geschichte wurde hier geschrieben. Er ist ziemlich gross und ist das absolute Zentrum der Hauptstadt. Im Norden befindet sich die Verbotene Stadt (Im Hintergrund sieht man den Eingang). Im Vordergrund eine Gruppe chinesischer Touristen die man sofort an den Hüten und dem Führer mit der Fahne entdecken kann... |
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Im Süden des Platzes befindet sich das Mausoleum von Mao Zedong. Eine noch immer sehr symbolische Figur in China und, wie man auf diesem Bild sehen kann, fühlen sich selbst die kleinsten Ihrer... kommunistischen... Heimat sehr verpflichtet... |
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Einer der Eingangshöfe der Verbotenen Stadt am späten Nachmittag.
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Die Festungsmauer der Verbotenen Stadt ist fast 1 km, lang, 700m breit und von einem breiten Wassergraben umgeben. Ich bin alles zu Fuss abgelaufen. Man sollte es dafür lieber nicht eilig haben denn es ist viel grösser als man es sich unter diesen Messungen vorstellt... Der kleine Hügel (Der Kohlehügel) ist der höchste in Peking und man hat von dort eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt... |
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Die Verbotene Stadt vom Kohlehügel aus gesehen...
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Peking besteht jedoch nicht nur aus Beton und historischen Bauten. Trotz eines noch ziemlich geschlossenen Systems und der noch nicht 100 % freien Presse gibt es auch Orte wo sich Künstler frei Ihrer Kunst widmen können. Im Nordosten des Stadtzentrums gibt es ein ganzes Künstlerviertel, auf einem alten Fabrikgelände (Dashanzi 798 Art Space). Ein sehr gemütliches Viertel voller Kunstgallerien, Cafés...
Hier 2 Beispiele chinesischer Kunst: links, im Hintergrund erkennt man das nördliche Eingangstor der Verbotenen Stadt, von dessem Balkon Mao Zedong 1949 die Volksrepublik China ausgerufen hat unter seinem kommunistischen System. Jeder kann diese Kunst interpretieren wie er will.
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Dann habe ich mir mal erlaubt die Stadt für einen Tag zu verlassen um ein bischen in den Bergen herumzuspazieren.
Doch doch, das bin ich
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es wird gesagt dass man dies wohl auch vom Mond aus sehen kann... also ich kann's nicht beweisen. |
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Ca 90 km nördlich von Peking kann man eines der "besuchbaren" Stücke der Grossen Chinesischen Mauer finden. Im ganzen soll die Mauer wohl 6700 km lang sein, stellenweise liegt sie aber eher in Ruinen. Es existieren daher mehr oder weniger touristische Standorte die gut restauriert wurden, hier Mutianyu. Zwar kann man sich von Drahtseilbahnen hochfahren lassen, jedoch geniesse ich lieber die Stille sowie die frische Bergluft. Ehrlich, wenn man es kann sollte man lieber zu Fuss hoch gehen... |
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Wuhan |
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Kaum dass ich mich wirklich an die Zeitumstellung gewöhnt hatte war es auch schon vorbei mit dem Urlaub. Ich verliess Peking und begab mich nach Wuhan wo mich eine Woche mit ziemlich vollem Programm erwartete... |
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Man hat mich als offiziellen Repräsentanten des Collège International de Cannes empfangen.
Hier das Programm der Woche. Klickt drauf und ihr werdet sehen, es ist sehr übersichtlich und eindeutig. Obwohl ich über einen Dolmetscher verfügte war es nicht immer einfach die Übersetzungen zu deuten. Habt Ihr den Film "Lost in Translation" gesehen könnt Ihr Euch die Situation sehr gut vorstellen. |
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Generell waren die Mahlzeiten nicht so locker wie auf diesem Foto, sondern hatten einen viel offizielleren Stil. Ich habe Schulen, Universitäten, das französische Konsulat... besucht, habe aber kaum Fotos gemacht.
Keine Angst, auch wenn die Begegnungen und Besuche sehr interessant waren erspare ich Euch hier die Details... |
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Wuhan ist eine Stadt mit 8 Millionen Einwohnern die am "Yangze" im Zentrum von China gelegen ist. Sie ist ein strategischer Verkehrsknotenpunkt zwischen Peking im Norden, Hong Kong im Süden und Shanghai im Osten.
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Man findet dort Altes und Neues, gerade die richtiige Mischung um noch die richtige Dosis chinesische Tradition zu bewahren.
Wuhan verfügt über 50 Universitäten und ist eine ziemlich frankophile Stadt, besonders auf Grund der Niederlassung zahlreicher französischer Firmen.
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Erst am späten Abend hatte ich die Möglichkeit ein bischen allein durch die Stadt zu spazieren da mich die chinesische Gastfreundlichkeit den ganzen Tag lang auf Trab hielt.
Hier ein kleiner Einblick in das "Shoppingviertel" ganz nach westlichem Modell.
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Vor meiner Rückreise nach Frankreich, auch wenn schon ziemlich erschöpft, blieben mir noch zweieinhalb Tage (davon eine Nacht im Zug). Die habe ich ausgenutzt um einen kleinen Sprung nach Shanghai zu machen. |
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Shanghai |
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Mit seinen 20 Millionen Einwohnern ist Shanghai die wohl fortgeschrittenste Stadt Chinas. Auf dem Bild das Pudongviertel, welches man auch das chinesische Manhatten nennt.
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Auch eine Stadt aus Kontrasten zwischen Alt und Neu, auch wenn die Altstadt hier nur noch einen winzig kleinen Teil darstellt. .
Besonders aber die Kontraste zwischen den ausländischen Konzessionen vom Anfang des letzten Jahrhunderts und den ultramodernen Stadtvierteln.
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Das wohl schnellste Verkehrsmittel vom Flughafen zum Stadtzentrum ist die Magnetschwebebahn (Maglev) aus deutscher Produktion, mit immerhin 431 km/h auf dem Display...
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Wettstreit um Rekorde, wie überall in Asien: hier der JinMao Tower, der während 2 - 3 Jahren mal das vierthöchste Bauwerk der Erde war, aber schon längst vom World Financial Center (gleich daneben) eingeholt wurde. Dies wiederum wird kurzzeitig vielleicht das höchste Bauwerk sein bis es von dem gigantischen Turm in Dubai eingeholt wird welcher sich auch im Bau befindet. |
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Höchstwahrscheinlich in der Erwartung von diesem Fleckchen Erde, genannt "Altstadt", verjagt zu werden um in einem von tausenden neuen und modernen "Türmen" untergebracht zu werden...
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Blick vom JinMao Tower... Wolkenkratzer so weit das Auge reicht.
Rechts unten, am Flussufer, einige Gebäude aus der Kolonialzeit; links, das "flache" Viertel ist das letzte Stück der Altstadt...(klicken um es zu sehen).
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Nach der letzten Nacht im Zug bis Peking war es auch schon vorbei. Sicher war dies nicht meine letzte Reise nach China. Ich habe ja fast noch gar nichts gesehen, es war gerade mal ein erster Eindruck ... |
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